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Südamerika 2012: Cusco & Machu Picchu

Nach ungefähr einer Woche erlebte ich bereits das Highlight der Reise: Machu Picchu. Einmal mehr stellte ich fest, dass sich zeitiges Aufstehen lohnt.


Tag 8 (Eintrag vom 11.04.2012)

Was fuer ein Tag. Ich bin jetzt, ueber 24 Stunden nach der Besichtigung von Machu Picchu, immer noch wie paralysiert. Das ist wohl das Eindrucksvollste, was ich je erlebt habe (obwohl ich genau das wohl letztes Jahr bereits  ueber Angkor Wat geschrieben habe, haha).

Doch eins nach dem andern: Cusco, die alte Hauptstadt der Inka, ist der Ausgangspunkt fuer viele weitere Ausfluege. Nicht nur in den noerdlichen Dschungel, sondern auch in das Sacred Valley. Auf dem Weg nach Machu Picchu kommt man an unzaehligen Oertchen vorbei, an denen Relikte dieser Ureinwohner zu bestaunen sind. Die Anfahrt ist schon ein bisschen stressig, entscheidet man sich gegen eine Pauschalreise. Was tut man sich nicht alles fuer Preisvergleichs- und Buchungsstress an, um 20-30 Dollar zu sparen. 🙂

Nach einer Taxifahrt von Cusco nach Ollanta und einer anschliessenden Zugfahrt sind wir nach gar nicht so langer Zeit in Aguas Calientes angekommen. Das Dorf ist sehr ueberschaubar und eigentlich nur zum Essen, Schlafen und Massieren lassen errichtet worden. Und es wird stetig erweitert, weil es einen idealen Ausgangspunkt fuer den Machu Picchu-Besuch darstellt. Trotz des touristischen Beigeschmacks befindet sich das Dorf in superschoener Kulisse, umgeben von Bergen, die in den Wolken bzw. im Nebel verschwinden.

Am naechsten Tag frueh um 5 gings auf zum Machu Picchu. Zum Glueck hatten wir einen Hunde-Begleiter mit, der uns den Weg ueber die 1700 Stufen bis nach oben wies. 🙂 Oben angekommen (Auf diesem Wikipedia-Bild* erkennt man den Weg nach oben recht gut), war die Anstrengung schnell vergessen. Was uns erwartete, ist kaum in Worte oder Bilder zu fassen. Schwer vorzustellen, wie mitten im Nirgendwo des Dschungelgebirges eine Stadt fuer ueber 1000 Leute errichtet wurde. Warum, dass haben die Forscher witzigerweise noch nicht herausgefunden. Man nimmt an, dass es die letzte Bastion der Inka gewesen sei.

Nach ca. sieben Stunden des Herumstromerns – das Gelaende ist RIESIG – sind wir puenktlich zur Abenddaemmerung wieder herunter und haben uns eine ueberteuerte Pizza schmecken lassen…jetzt muss ich nur noch auf meinen Muskelkater in den Beinen klarkommen – den nehme ich mehr als gern in Kauf.

* Bild von Martin St-Amant – Wikipedia – CC-BY-SA-3.0


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