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SOA 2011: Von Ha Noi bis Hoi An

Schon nach wenigen Tagen ging es nach Vietnam. Ha Noi war dabei Liebe auf dem ersten Blick. Diese unbeschreiblich laute, hektische, quirlige Metropole steht bei mir noch immer ganz oben in meiner Liste der Lieblingsstädte.


Tag 8 (Eintrag vom 07.03.2011)

So ein Nachtbus ist schon was Tolles…faehrt quer durchs Land, man kann schlafen, spart Geld fuer ein Hotel und bekommt obendrein die tollsten asiatischen Trashfilme praesentiert…fuer umgerechnet 15 Euro / 600km kann man nicht meckern. Nun bin ich also in Hue gelandet und hab mir heute ‘nen ordentlichen kulturellen Flash gegeben, in dem ich mir die altehrwuerdigen ehemaligen Kaiserresidenzen der Innenstadt angesehen habe. Die gesamte Innenstadt ist noerdlich vom Fluss von einer immensen Festungsmauer umgeben.

Leider habe ich es nicht rechtzeitig geschafft aus Ha Noi zu schreiben. Der Grund dafuer ist Ha Noi selbst gewesen, die eine der dollsten Staedte ist, in der ich je war…Fotos koennen nicht annaehernd beschreiben, wie lebhaft hier alles vor sich hin wuselt! Als ich ankam, traute ich meinen Ohren kaum, als 14 Grad Celsius angesagt wurde…damit habe ich nicht wirklich gerechnet. Die Sonne schien leider bis heute noch nicht in Vietnam, dafuer war’s wenigstens angenehm, um alles zu erkunden. Auch Ha Long Bai – die Bucht, die der Sage nach von einem riesigen Drachen geschaffen wurde – stand auf dem Programm. Extrem imposant!

Also in Ha Noi werde ich sicher nicht das letzte Mal gewesen sein. Morgen werde ich es wohl wagen, ein Motorbike auszuleihen und damit die Tempelanlagen im Umkreis von Hue unsicher zu machen. Die Gegend ist ja wie geschaffen dafuer, um ein wenig herumzucruisen. Danach wird erst einmal immer weiter nach Sueden gezuckelt, langsam haette ich ein wenig Sonne wirklich noetig.

 

Tag 11 (Eintrag vom 10.03.2011)

Hoi An ist wohl eine der wohl schniekesten Staedte, die ich je gesehen habe. In der Nacht sind die ganzen, teils 200 Jahre alten, Haeuser so wunderbar aesthetisch/romantisch/kitschig mit Lampions beleuchtet, das man meint, in einem Freizeitpark zu sein – sogar traditionell asiatische Hintergrundmusik laeuft an jeder Ecke. Living the cliché!

Zudem ist die Stadt ein absolutes Shopping-Paradies. Obwohl ich mich eigentlich als einigermassen konsumresistent einschaetze, hat mich das überwältigende Angebot hier hart gepackt. Aber hey, nirgends bekommt man wirklich guten (massgeschneiderten!) Kram so guenstig wie hier. Und ich brauchte schliesslich neue Sandalen. Und ne neue Tasche. Und nen Seidenschlafsack for the summertime. Und Raucherstaebchen-Spiralen. Und gruenen Tee. Und und und und und… 🙂

 Hoi An

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